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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Bei Gipfeltreffen in Alaska keine Dokumente unterzeichnet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Bei Gipfeltreffen in Alaska keine Dokumente unterzeichnetQuelle: Sputnik © Juri Kotschetkow
  • 29.06.2026 13:30 Uhr

    13:30 Uhr

    Befreiung von Bogodarowka ermöglicht weiteres Vorrücken im Gebiet Dnjepropetrowsk

    Die Befreiung der Ortschaft Bogodarowka ermöglichte es den Einheiten des Verbandes Ost, sich am rechten Ufer des Flusses Gaitschur festzusetzen, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Abschnitt wurde gestört. Darüber hinaus ebnet die Kontrolle über Bogodarowka den Weg für weitere Aktionen nahe der Ortschaft Alexandrowka und den Vormarsch des Truppenverbandes Ost im Gebiet Dnjepropetrowsk.

  • 12:48 Uhr

    Zivilist verletzt bei Mörserangriff auf Mehrfamilienhaus im Gebiet Cherson

    Ein ziviler Einwohner erlitt Verletzungen bei einem ukrainischen Mörserangriff auf ein mehrstöckiges Mehrfamilienhaus in der Stadt Kachowka im Gebiet Cherson. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben des Bezirksleiters Pawel Filiptschuk wurde der Angriff um 5 Uhr morgens durchgeführt. Infolge der Attacke brannten mehrere Wohnungen ab und wurden vollständig zerstört. Eine Gasleitung wurde beschädigt.

  • 12:04 Uhr

    Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

    In dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden einen weiteren Ort befreit hat. 

    "Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der feindlichen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit."

  • 11:25 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Sachschäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 39 Orte in neun Bezirken getroffen. Der Gegner hat 16 Geschosse abgefeuert und 128 Drohnen eingesetzt, von denen 81 abgeschossen wurden.

    Bei den Angriffen wurde eine Zivilistin verletzt.

    Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Betriebe, drei Infrastrukturobjekte sowie 18 Fahrzeuge.

  • 10:43 Uhr

    Medien: Türkei kann Ukraine-Verhandlungen schnell organisieren

    Die Türkei könnte schnell die russisch-ukrainischen Verhandlungen organisieren, sollten Kiew und Moskau ihre Bereitschaft signalisieren. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in der türkischen Regierung. 

    "Wenn die Parteien ihre Verhandlungsbereitschaft klar signalisieren, wird die Organisation in der Türkei nicht lange dauern. Die Türkei verfügt über die notwendige Erfahrung und ist bereit, erneut eine Plattform für den Dialog zu bieten."

    Der Quelle zufolge sei Ankara weiterhin bereit, zur diplomatischen Beilegung des Konflikts beizutragen.

  • 09:46 Uhr

    Großteil des Gebiets Saporoschje ohne Strom

    Infolge der Attacken der ukrainischen Streitkräfte sind mehrere Bezirke des Gebiets Saporoschje ohne Stromversorgung, wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mitteilte.

    "Notabschaltungen der Stromversorgung haben einen Großteil des Gebiets Saporoschje betroffen. Die kritische Infrastruktur ist weiterhin in Betrieb. Es werden Angriffe des Gegners auf das Stromnetz der Region registriert, Energieanlagen wurden beschädigt."

  • 09:35 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 130 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 107 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 131 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet zehnmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Chinstein meldet keine Opfer. 

    Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser und Pkw.

  • 08:53 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.075 ukrainische Kämpfer und Söldner, 550 mehr als im vorherigen Berichtsraum. Der Trend zur Steigerung der Verluste in den ukrainischen Streitkräften ist die sechste Woche in Folge zu beobachten." 

    Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt, so der Experte.

    Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum mehr als 4.500 ukrainische Drohnen, fast 500 gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Feldartilleriegeschütze, fünf Mehrfachraketenwerfer sowie 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört hat.

  • 08:07 Uhr

    Putin: Beim Gipfeltreffen in Alaska keine Dokumente unterzeichnet

    Russland und die USA haben beim Gipfeltreffen in Anchorage am 15. August 2025 Möglichkeiten zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine besprochen, wobei "niemand irgendwelche Unterschriften geleistet hat". Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin im Interview für den Journalisten Pawel Sarubin. 

    "Niemand hat irgendetwas unterzeichnet, aber wir haben bestimmte Möglichkeiten zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine erörtert, und die besprochenen Kompromisse waren genau jene Vorschläge, die uns von der US-Seite unterbreitet wurden."

    In Bezug auf die Kompromisse, die von den US-Unterhändlern formuliert wurden, fügte Putin hinzu, dass Moskau nach einiger Überlegung diesen Vorschlägen zugestimmt habe. Russland sei bereit, die Verhandlungen fortzusetzen, betonte der russische Präsident.

  • 07:38 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 209 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau sowie der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.